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bramsche
Brand in Asylbewerberunterkunft in Bramsche
bramsche(2005)
Nach zwei Bränden in der Zentralen Anlauf- und Ausländerbehörde Oldenburg mit Sitz in Bramsche nahm die Polizei zwei Asylbewerber fest. Die beiden stehen in Verdacht, am Abend des 22.03.2005 einen Brand in einem dortigen Bürogebäude gelegt und noch weitere Straftaten begangen zu haben. Das Objekt brannte vollständig aus. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 50.000 Euro.
Offizielles Konzept zum Abschiebelager Bramsche/Osnabrück (2004)
bramscheI. Neukonzeption der LASt Bramsche
Die LASt Bramsche wird künftig nur noch als Gemeinschaftsunterkunft für die Unter-bringung von Asylbewerbern genutzt. Die zur Zeit noch in der LASt wohnenden jüdischen Emigranten werden künftig im Grenzdurchgangslager Friedland unterge-bracht; die entsprechenden Vertragsverhandlungen mit dem Bund sind abgeschlossen. Auch dem Land Niedersachsen zugewiesene Spätaussiedler, die nicht sofort in Kommunen eine Wohnung finden, werden nicht mehr in der Einrichtung in Bramsche untergebracht.
Anti-Lager-Action-Tour: Infos zu Bramsche (2004)
bramscheAbschiebelager Bramsche-Hesepe (sog. Landesaufnahmenstelle LASt)
Bramsche-Hesepe liegt in Niedersachsen im nördlichen Landkreis von Osnabrück. Im November 2000 wurde in dem ehemaligen Grenzdurchgangslager in einem Teil der "Unterbringungsbereich" für AsylbewerberInnen mit zunächst 180 Plätzen in Betrieb genommen. Von Beginn an wurden Flüchtlinge aus der ZAST Oldenburg in dem Lager untergebracht, die gerade erst ihren Asylantrag gestellt haben und bei Vorladungen in die lagereigene Ausländerbehörde unter Druck gesetzt werden, an der "freiwilligen Ausreise" mitzuwirken. Als Druckmittel werden Kürzungen der wenigen Leistungen eingesetzt. Immer wieder wird auch mit der gewaltsamen Abschiebung durch die Polizei gedroht.
Flüchtlinge blockieren Lager
bramsche(2004)
Bereits zum zweiten Mal protestieren Asylsuchende mit einer Menschenkette gegen miserable Bedingungen in der Landesaufnahmestelle in Bramsche
Bramsche taz/dpa An der Pforte verschränkten sie die Arme, bildeten eine Menschenkette - und blockierten so schon zum zweiten Mal binnen zwei Wochen die umstrittene Landesaufnahmestelle in Bramsche. Rund 40 Asylbewerber hinderten gestern so die Mitarbeiter der Einrichtung etwa eine Stunde lang, zur Arbeit zu gehen. "Sie protestierten damit gegen die miserablen Bedingungen im Lager", sagte Markus Schröder vom Osnabrücker Bündnis gegen Abschiebung.
Lager machen Asylanten krank
bramsche | deutsches lagersystem/german camp system | flüchtlingsheime/zentrale aufnahmestellen/refugee homesKai Schöneberg (2004)
Studie: Asylsuchende leiden in deutschen Sammelunterkünften
unter Kopfschmerzen, Herzbeschwerden oder Lethargie. Im Visier
der Kritiker: das Abschiebelager in Bramsche
Zu Besuch im Abschiebelager Bramsche
bramscheBündnis gegen Abschiebung Osnabrück (2002)
"In Übereinstimmung mit den Überlegungen des Bundes..."
Das Modellprojekt ‘Ausreiseeinrichtung’ in Bramsche-Hesepe wird seiner rassistischen Funktion voll gerecht
Abschiebelager Bramsche: Innenansichten & Außenansichten
bramscheBündnis gegen Abschiebung, Osnabrück und Maria Wöste
Situation im Lager Ende 2002
Das ‘Zuwanderungsgesetz’ sah die Schaffung von sog. Ausreiseeinrichtungen
vor. Erste Modellprojekte (Projekt X) für solche Lager in Braunschweig, Oldenburg und Ingelheim (Rheinland-Pfalz) sowie Fürth (Bayern) zielten vor allem auf Flüchtlinge, denen unterstellt wird, falsche Angaben zu Identität und Herkunftsland zu machen und nicht bei der Passbeschaffung mitzuwirken. Das Lager in Bramsche-Hesepe, das seit November 2000 in der Nähe von Osnabrück betrieben wird, geht noch weiter: hier sind neben alleinreisenden Flüchtlingen ganze Familien und unbegleitete minderjährige Flüchtlinge untergebracht. Gemeinsam ist den zur Zeit bestehenden Ausreiseeinrichtungen die menschenunwürdige Unterbringung in einem Lager und massiver Ausreise-Druck. Wir haben in den letzten Ausgaben des FLÜCHTLINGSRAT schon ausführlich über die Hintergründe des Abschiebelagers Bramsche-Hesepe, das jetzt schon über 2 Jahre besteht, berichtet und möchten mit weiteren aktuellen Erfahrungsberichten auf die menschenunwürdige Situation der Flüchtlinge im Lager aufmerksam machen.
