nolager - tramm/peeschen http://nolager.de/blog/taxonomy/term/25/0 de Demokratisches "Ausländer raus!"(Dschungelheim-Debatte in Meck.-Vorpomm.) http://nolager.de/blog/node/226 <p>(2001-2004)</p> <p>Zur Diskussion um Fl&uuml;chtlingsheime in Mecklenburg/Vorpommern</p> <p>Eine Dokumentation</p> <p>Interessierte k&ouml;nnen sich auf <a href="http://nolager.de/www.lobbi-mv.de/heimdisk/">www.lobbi-mv.de/heimdisk/</a>ab sofort einen &Uuml;berblick von den Diskussionen um die Verlegung von AsylbewerberInnen in Mecklenburg/Vorpommern verschaffen.</p> <p><a href="http://nolager.de/blog/node/226">read more</a></p> tramm/peeschen parchim flüchtlingsheime/zentrale aufnahmestellen/refugee homes Fri, 22 Apr 2005 19:53:46 +0200 admin 226 at http://nolager.de/blog bilder von tramm http://nolager.de/blog/node/225 <p><img src="/blog/files/nolager/150 HUND_tramm.jpg"><br /> <!-- fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial fuellmaterial --></p> <p><a href="http://nolager.de/blog/node/225">read more</a></p> tramm/peeschen Fri, 22 Apr 2005 18:50:05 +0200 admin 225 at http://nolager.de/blog Anti-Lager-Action-Tour: Infos zu Parchim-Tramm / Mecklenburg-Vorpommern (2004) http://nolager.de/blog/node/170 <p>Die Gemeinschaftsunterkunft Tramm/Zapel im Landkreis Parchim geh&ouml;rt zur Gruppe der ber&uuml;hmt ber&uuml;chtigten &quot;Dschungelheime&quot; im SPD/PDS-regierten Mecklenburg Vorpommern. Das urspr&uuml;nglich aus dem Beh&ouml;rdenjargon stammende und mittlerweile von Fl&uuml;chtlingen kritisch aufgegriffene Bild des &quot;Dschungelheims&quot; bringt die Situation in Tramm absolut treffend auf den Punkt: Isoliert mitten im Wald leben dort in drei heruntergekommenen Wohnbl&ouml;cken einer fr&uuml;heren NVA-Kaserne &uuml;ber 200 Fl&uuml;chtlinge - die Mehrheit von ihnen aus afrikanischen L&auml;ndern. Das gesamte Lager (inklusive eingest&uuml;rtzter Hallen und Bunkeranlagen) ist video&uuml;berwacht und von einem Stacheldrahtzaun umgeben. Ein angeketteter Sch&auml;ferhund ‚begr&uuml;sst‘ die Ankommenden; der Sicherheitsdienst kontrolliert das Geschehen rund um die Uhr. Die Personalien von BesucherInnen werden systematisch festgehalten. Der n&auml;chst gelegene Ort mit Einkaufsm&ouml;glichkeiten ist das 9 km entfernte Crivitz. F&uuml;r den einmal (bzw. in Schulzeiten zweimal) t&auml;glich verkehrenden Linienbus reicht das Geld meist nicht aus; insbesondere im Winter macht das die Situation &auml;u&szlig;erst prek&auml;r.</p> <p><a href="http://nolager.de/blog/node/170">read more</a></p> tramm/peeschen Tue, 12 Apr 2005 10:11:18 +0200 admin 170 at http://nolager.de/blog Einladung zur Teilnahme an der Verlegung des Dschungelheims Tramm in die Stadt Parchim http://nolager.de/blog/node/145 <p>Wir, die Fl&uuml;chtlinge des Landkreises Parchim, rufen<br /> allen AktivistInnen, Medien, Organisationen,<br /> PolitikerInnen und Unterst&uuml;tzerInnen auf, unseren<br /> Umzug nach Parchim zu begleiten. Wir kommen aus dem<br /> Dschungel, wo wir viele Jahre lang mit wilden Tieren<br /> gelebt haben – getrennt von Menschen, ausgeschlossen<br /> von der Gesellschaft, diskriminiert von den Beh&ouml;rden.<br /> Durch Selbstorganisierung und Widerstand haben wir es</p> <p><a href="http://nolager.de/blog/node/145">read more</a></p> tramm/peeschen parchim Mon, 11 Apr 2005 18:19:09 +0200 admin 145 at http://nolager.de/blog Arg abgeschieden http://nolager.de/blog/node/139 <p>Mit dem Umzug der Fl&uuml;chtlingsunterkunft Tramm-Zapel<br /> schlie&szlig;t eines der letzten Dschungelheime in<br /> Mecklenburg-Vorpommern. Auf dem Weg in die Stadt wurde<br /> gegen die Heimleitung protestiert</p> <p>Aus Tramm-Zapel Anke Schwarzer (2004)</p> <p>Zwischen Birken, Buchen und einer &uuml;berwucherten<br /> Raketenstation liegt die Fl&uuml;chtlingsunterkunft<br /> Tramm-Zapel. Auf dem ehemaligen Kasernengel&auml;nde der</p> <p><a href="http://nolager.de/blog/node/139">read more</a></p> tramm/peeschen parchim Mon, 11 Apr 2005 17:16:12 +0200 admin 139 at http://nolager.de/blog Zurück zur Natur http://nolager.de/blog/node/136 <p>Asylsuchende in den neuen Bundesl&auml;ndern wurden gern in »Dschungelheimen« fernab jeglicher Infrastruktur untergebracht. Weil weniger Menschen nach Deutschland kommen, sind viele der Sammelunterk&uuml;nfte inzwischen geschlossen. von martin kr&ouml;ger (text) und tim z&uuml;lch (fotos): 2005</p> <p><a href="http://nolager.de/blog/node/136">read more</a></p> tramm/peeschen flüchtlingsheime/zentrale aufnahmestellen/refugee homes Mon, 11 Apr 2005 17:02:19 +0200 admin 136 at http://nolager.de/blog Dschungelheime in Mecklenburg Vorpommern http://nolager.de/blog/node/99 <p>Karawane Nord (2004)</p> <p>&quot;Wir sind keine Tiere&quot;<br /> In Mecklenburg-Vorpommern werden Fl&uuml;chtlinge weiterhin im Wald interniert.</p> <p>Seit &uuml;ber zehn Jahren k&auml;mpfen Fl&uuml;chtlinge f&uuml;r die Verbesserung ihrer unertr&auml;glichen Lebenssituation im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern besonders im Landkreis Parchim. Es schien, als w&uuml;rden einige kleine Verbesserungen erreicht. Im Jahr 2003 verk&uuml;ndete die Landesregierung des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern, da&szlig; die Isolierung von Fl&uuml;chtlingen in den sogenannten Dschungelheimen ein Ende habe. Die Unterbringung in bauf&auml;lligen Baracken oder Kasernen tief im Wald versteckt, Kilometer weit entfernt von der n&auml;chsten Ortschaft, sollte beendet werden. Das diskriminierende System der Wertgutscheine, die statt Bargeld an Fl&uuml;chtlinge ausgegeben wurden, sollte ebenfalls der Vergangenheit angeh&ouml;ren. Was die SPD/PDS Landesregierung vollmundig in der &OUML;ffenlichtkeit verbreitete, entpuppt sich als dreiste L&uuml;gen. Seit letztem Sommer warten die ca. 100 Fl&uuml;chtlinge aus dem ber&uuml;chtigten Dschungelheim Peeschen, welches vor allem durch die vielen Aktivit&auml;ten und Proteste des bekannten Streiter f&uuml;r die Menschenrechte und Aktivist der Karawane f&uuml;r die Rechte der Fl&uuml;chtlinge und MigrantInnen, Akubuo A. Chukwudi, bekannt wurde, auf die Schlie&szlig;ung des abri&szlig;reifen Barackenlagers. Die Wohn- und Lebenssituation im Dschungelheim Peeschen ist dazu gedacht, Menschen nachhaltig psychisch und physisch krank zu machen. F&uuml;chse, Rehe, Wildschweine und anderes Getier sind die einzigen Nachbarn. Der Regen und die K&auml;lte dringt durch undichte D&auml;cher und W&auml;nde in die Baracken. Immer wieder kommt es zu stundenlangen Stromausf&auml;llen. Sanit&auml;re Anlagen und Kochgelegenheiten sind in katastrophalen Zustand. Das Leitungswasser ist eine milchige, zum Trinken und auch zum Waschen nicht geeignete, Br&uuml;he. Die Abw&auml;sser laufen offen hinter den Baracken in den Wald. Es gibt keine &ouml;ffentlichen Verkehrsmittel. Jeder Weg, zum Einkauf, zum Arzt oder zur Beh&ouml;rde ist eine Strapaze. Die Hoffnung f&uuml;r die Menschen in Peeschen, da&szlig; sich dieser Zustand nach mehr als zehn Jahren &auml;ndert, hat sich zerschlagen. Im Herbst 2003 hie&szlig; es noch, sie k&auml;men in einen leerstehenden Plattenbau mit Verkehrsanbindung, Einkaufsm&ouml;glichkeiten und deutschen Nachbarn in der N&auml;he am Rand der Ortschaft Dabel. Doch angeblich verweigerte der B&uuml;rgermeister des Dorfes seine Zustimmung. Mitte Januar tauchten Beh&ouml;rdenmitarbeiter im Dschungelheim Peeschen auf und teilten den Bewohnern mit innerhalb von 4-5 Tagen ihre Sachen zu packen. Sie w&uuml;rden n&auml;chste Woche abgeholt und nach Tramm gebracht. W&uuml;tend blockierten die Fl&uuml;chtlinge den Waldweg und forderten, da&szlig; diese Entscheidung zur&uuml;ckgenommen wird. Die Beh&ouml;rdenvertreter riefen die Polizei, die ihnen dann den Weg freimachte. Tramm ist das zweite Dschungelheim im Landkreis Parchim. Es ist eine ehemalige NVA Kaserne, die ebenfalls ohne Nahverkehrsanbindung zehn Kilometer vom n&auml;chsten Ort entfernt im Dschungel von Mecklenburg-Vorpommern liegt. Dort sind ca. 400 Fl&uuml;chtlinge untergebracht. Die drei Wohnbl&ouml;cke und einige halbeingest&uuml;rzte Schuppen sind von Draht umz&auml;unt, am Eingangstor sitzten zwei Wachm&auml;nner, die jeden Besuch kontrollieren und die Personalien aufnehmen. Viele der Fl&uuml;chtlinge in Tramm erhalten auch weiterhin statt Bargeld nur Wertgutscheine, die angeblich in Mecklenburg-Vorpomern abgeschafft wurden. Hinter den Wohnbl&ouml;cken liegen Bunkeranlagen und Schrott aus den Zeiten als der Ort noch vom Milit&auml;r genutzt wurde. Die Bewohner haben Angst. Sie wissen nicht, ob und welche Gefahrenstoffe, Chemikalien, Munition, Blindg&auml;nger, etc dort noch liegen. Auch herrscht in trockenen Sommern Angst vor Waldbr&auml;nden, denn Tramm ist genauso wie Peeschen eine Lichtung umschlossen von dichtem Wald. Kommt es dort zum Waldbrand, gibt es f&uuml;r die Menschen dort wenig Chancen. Auch hier ist das Schlimmste die totale Isolation. Bei einem Besuch einer Delegation der Karawane f&uuml;r die Rechte der Fl&uuml;chtlinge und MigrantInnen versammelten sich die meisten der dort lebenden Frauen, M&auml;nnern und Kindern vor den Wohnblocks und skandierten: &quot;No more Tramm!&quot; Einige hielten Schilder hoch mit Aufschriften: &quot;Ich hab genug vom Wald, weil ich kein Tier bin!&quot;, &quot;Schei&szlig; Tramm, wir sind keine Tiere&quot; oder &quot;Du darfst nicht mit Deutschen wohnen, weil du Ausl&auml;nder bist!&quot; Die Fl&uuml;chtlinge aus den Dschungelheimen in Tramm und in Peeschen haben sich jetzt zusammengeschlossen und erkl&auml;ren, da&szlig; sie bis zur Schlie&szlig;ung beider Lager k&auml;mpfen werden. Sie fordern entweder eine Gemeinschaftsunterkunft in einer Stadt oder die Erlaubnis sich Wohnungen zu suchen. Sie klagen die Regierung und die Beh&ouml;rden in Mecklenburg-Vorpommern und im Landkreis Parchim an, ihr Leben und das Leben ihrer Kinder aufs Spiel zu setzten. 100% staatlicher Rassismus versteckt und pr&auml;sentiert sich in den W&auml;ldern der Mecklenburger Seenplatte.</p> <p><a href="http://nolager.de/blog/node/99">read more</a></p> tramm/peeschen flüchtlingsheime/zentrale aufnahmestellen/refugee homes Sun, 10 Apr 2005 12:47:51 +0200 admin 99 at http://nolager.de/blog