hannover

Anti-Lager-Action-Tour: Infos zu Hannover-Langenhagen (2004)

Die "Abteilung Abschiebungshaft" der Justizvollzugsanstalt Hannover in Hannover-Langenhagen besteht seit dem 22. Mai 2000. Das Gefängnis befindet sich auf einem ehemaligen Kasernengelände direkt am Flughafen mit direktem Zugang zur Rollbahn. Zuvor war die Kaserne 1993 unter rot-grüner Landesregierung zur "Zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber und Asylbewerberinnen" (ZASt) umgebaut worden. Im März 1999 wurde die ZASt auf Grund sinkender AsylbewerberInnenzahlen geschlossen.

";Ansprachen haben in deutscher oder englischer Sprache zu erfolgen"

kfs hannover (2003)

Erfahrungen mit Demonstrationen gegen Abschiebung und die Abschiebehaftanstalt in Hannover-Langenhagen

Seit Mai 2000 betreibt das Land Niedersachsen in Hannover-Langenhagen eine zentrale Abschiebehaftanstalt. Kurz nach der Eröffnung wurde es in der Lokalpresse der Öffentlichkeit als Mustergefängnis präsentiert, in dem den Abschiebegefangenen der Aufenthalt so angenehm wie möglich gemacht werden würde. Aber bereits am 8. Dezember 2000 nahm sich der erst 17-jährige Arumugasamy Subramaniam aus Angst vor seiner bevorstehenden Abschiebung nach Sri Lanka das Leben. Dieser tragische Vorfall hat einmal mehr, jenseits jeglicher Beschönigungen, die Realität bundesdeutscher Asylpolitik vor Augen geführt.

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