flüchtlingsheime/zentrale aufnahmestellen/refugee homes

Zentrale Erstaufnahmestelle Hamburg nach Horst/Mecklenburg-Vorpommern

Asylbewerber müssen in den Osten
Kooperation: Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern vereinbaren Unterbringung von Flüchtlingen in der Gemeinde Horst.

Christian Denso (2005)

Ein Kinderspielplatz unter Birken, Sitzecken im Grünen, größere Wohnungen in weißgestrichenen, zweigeschossigen Mehrfamilienhäusern, sogar ein Beachvolleyballplatz. Die Elbe ist nicht weit weg - das Hamburger Stadtzentrum aber 60 Kilometer. Auf diesem 5,2 Hektar großen Gelände in Mecklenburg-Vorpommern sollen künftig Hamburger Asylbewerber unterkommen. Das ist nach Informationen des Hamburger Abendblatts der Kern einer jetzt vereinbarten Zusammenarbeit von Hamburgs Innensenator Udo Nagel (parteilos) mit seinem Amtskollegen Gottfried Timm (SPD) bei der Erstaufnahme von Asylbewerbern.

Forst-Film Tour durch 5 Städte vom 10. bis zum 28. Mai in Thüringen

(2005)

"Menschen unter Landkreisarrest in Deutschland"

Die FORST FILM TOUR findet vom 10. bis zum 28. Mai in Jena, Arnstadt, Eisenberg, Erfurt und Weimar statt. Gezeigt wird der Film "Forst”, der auf dem Filmfestival in Graz/ Österreich "diagonal05" den Preis für den besten Dokumentarfilm erhielt.

Reaktion auf Flüchtingsproteste: Razzia in Flüchtlingsunterkunft in München

(2005)

Seit dem 3. Mai boykottieren Flüchtlinge aus der Asylunterkunft
Emma-Ihrer-Straße den Bezug von Essenspaketen. Den Protest strafte die
Regierung von Oberbayern bislang mit Nichtachtung. Am Freitag morgen

Demokratisches "Ausländer raus!"(Dschungelheim-Debatte in Meck.-Vorpomm.)

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(2001-2004)

Zur Diskussion um Flüchtlingsheime in Mecklenburg/Vorpommern

Eine Dokumentation

Interessierte können sich auf www.lobbi-mv.de/heimdisk/ab sofort einen Überblick von den Diskussionen um die Verlegung von AsylbewerberInnen in Mecklenburg/Vorpommern verschaffen.

Flüchtlingsheime in Berlin

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Tobias Höpner (2004)

Die Standortwahl für Flüchtlingsheime in Berlin
und die sich daraus ergebende stadträumliche Situation der Unterkünfte im Kontext der Flüchtlingspolitik

"Man versucht, die Zeit zu vergessen"

Erfahrungen eines Togoischen Flüchtlings
Aus dem ‚Dschungelheim‘ Tramm

Watara Aourfohaus Togo lebt seit
Februar 1997 mitten im Wald in der
Gemeinschaftsunterkunft Tramm/
Mecklenburg-Vorpommern. 8 Jahre lang

»Sie wollen keine schwarzen Babys«

Eine afrikanische Aktivistin ist im
Laufe der Mobilisierung für die
Anti-Lager-action-Tour mit vielen
Frauen zusammen getroffen, die in
Flüchtlingslagern in Brandenburg
leben.
Als eine Flüchtlingsfrau hier in
Deutschland wirst du sehr, sehr
schlecht behandelt. Du hast nicht
dieselben Rechte wie andere
Leute.
Nehmen wir z.B. schwangere Asylsuchende.
Viele gehen bis zum 6. Monat nicht zum Arzt, weil sie

Asylunterkünfte - Menschenrechtler prangern Zustände in Flüchtlingscamps an

Birgit Buchner (2004)

Schlimme Zustände haben Menschenrechtler in europäischen Flüchtlingslagern festgestellt. Die EU-Kommission soll darüber nun einen Bericht erhalten.

"Menschenwürdige Mindeststandards" sind nach Ansicht von Pro Asyl zum Beispiel in Seeligstadt bei Bautzen nicht gewährleistet. Die zweistöckigen Baracken der ehemaligen Nationalen Volksarmee der DDR liegen tief im Wald, abseits jeglicher Ortschaften. 340 Plätze gibt es, 250 Menschen leben zurzeit hier, unter ihnen 20 Frauen. Zwei von ihnen beklagen, dass sie kaum zu duschen wagen, weil Männer ihnen dabei zuschauen würden.

Zurück zur Natur

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Asylsuchende in den neuen Bundesländern wurden gern in »Dschungelheimen« fernab jeglicher Infrastruktur untergebracht. Weil weniger Menschen nach Deutschland kommen, sind viele der Sammelunterkünfte inzwischen geschlossen. von martin kröger (text) und tim zülch (fotos): 2005

Das Lager mit der Zelle 2008

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In Eisenhüttenstadt steht der Abschiebeknast gleich neben der Zentralen Erstaufnahmestelle für Asylbewerber. martin kröger (text) und tim zülch (fotos) haben sich dort umgesehen (2004)

Fahndungsmäßige erste Überprüfung!« Keine Widerrede, Sie befinden sich 30 Kilometer von der Staatsgrenze entfernt. »Dass wir Ihre Personalien kontrollieren, ist ganz normal«, sagt der Beamte des Bundesgrenzschutzes unwirsch, bevor er mit den eingesammelten Ausweisen in Richtung seines Dienstfahrzeugs marschiert, um telefonisch die Dokumente in der Zentrale überprüfen zu lassen.

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