flucht & migration/flight & migration

Tausende afrikanische Flüchtlinge ertrunken?

Ralph Schulze/Madrid (2006)

Die zu Spanien gehörenden Kanarischen Inseln sind seit Monaten
bevorzugtes Ziel afrikanischer Flüchtlinge. Die illegale Immigration
von Mauretanien aus fordert aber anscheinend weit mehr Tote, als

"Massensterben" vor den Kanarischen Inseln

(24.03.2006)

Ralf Streck

Die Abschottung Europas führt dazu, dass Flüchtlinge und Einwanderer
immer gefährlichere Routen nehmen

Tausende Schwarzafrikaner haben in den letzten Monaten auf dem Weg von

Sahara: last journey of the damned (About the situation of refugees/migrants in the desert)

Fabrizio Gatti (2005)

The EU is advocating the creation of refugee regional processing centres in North African countries. Foremost amongst countries being recruited to enforce European border controls is Libya. A report that first appeared in the Italian newspaper L'Espresso on 24 March 2005 looks at how Libya treats refugees and documents the grim fate awaiting those returned to Libya from Italy under a recent migration accord.

Durch die Wüste - Reise ans Ende der Angst (Reportage)

ALI BENSAAD (2001)

Allein in der Woche vom 13. bis zum 19. August wurden an der andalusischen Küste und auf den Kanarischen Inseln mehr als 800 Immigranten aufgegriffen.
Anderswo, im Norden Nigers, versuchen zehntausende Afrikaner unter aberwitzigen Umständen nach Libyen oder nach Algerien zu gelangen, in der Hoffnung, auch Europa zu erreichen. Im Mai dieses Jahres wurden in der Ténéré Wüste 140 Afrikaner tot aufgefunden. Sie waren verdurstet, als ihr Lastwagen eine Panne hatte.

Zwei Monate Irrfahrt

(2005)

20 Meter langes Schiff mit 95 Menschen aus Westafrika vor Teneriffa aufgegriffen. Es war zwei Monate unterwegs

MADRID epd/dpa Die spanische Küstenwache hat gestern vor Teneriffa ein Flüchtlingsschiff mit 95 Menschen an Bord aus Seenot gerettet. Das 20 Meter lange Holzschiff trieb nach wochenlanger Odyssee 40 Kilometer südlich der Kanaren-Insel, wo es von einem Schulschiff der US-Marine gesichtet wurde, wie der spanische Rundfunk berichtete. Die afrikanischen Flüchtlinge, darunter eine Frau und ein 18 Monate altes Kind, seien in schlechter Verfassung.

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